Mittags bekam ich eine Email, dass ich Karten für das Metric Konzert gewonnen hätte. Dann gings nur noch um die Auswahl einer Begleitung und ab dafür.
Dort angekommen gabs erstmal Probleme mit den hinterlegten Tickets, reingelassen wurden wir dann aber trotzdem. Leyya hatte zu dem Zeitpunkt schon angefangen. Ich muss sagen, dass sie mich auf Platte mehr überzeugt haben. Mit der Abmischung hat irgendwas nicht gestimmt und „Superego“ war somit live leider kein so großer Ohrenschmaus wie erwartet.
Doch dann kam Metric. Emily Haines in schwarzem Mini Rock und einem Pfau-ählichen Federgestell auf dem Rücken. Sah sehr beeindruckend aus! Dazu gabs dann noch ihr Keyboard in Glitzeroptik mit Fellbesatz.
Musikalisch waren mein Begleiter und ich uns einig, dass die rockigen, meist älteren Sachen, sehr viel besser waren, als die sehr seichten neuen. Bei einem Lied hatte ich das Gefühl, ich wäre gerade in einen Til Schweiger Film gerutscht und gleich würde irgendetwas semidramatisches passieren.
Für die lange Zugabe haben sie aber nochmal richtig auf den Putz gehauen. War ein gelungener Abschluss.
25 Euro wäre es mir nicht wert gewesen, dafür bin ich zu wenig Fan von Synthpop, aber mit den gewonnenen Tickets war es ein sehr gelungener Abend!
