Mal was altes. Und das mit dem wunderschönen Werbevideo für die GoPro Hero3. Schon sehr episch!
Autor: konzertini
Käptn Peng und die Tentakel von Delphi – Sockosophie
Zum Wochenende die Frage nach dem Sinn des Lebens.
Granada – Lieber gern als hier
Ich hab letztens schon gesehen, dass die Jungs von Granada die Jazz Gitti gebeten haben, in ihrem Video zu „Lieber gern als hier“ mitzuwirken. Was dabei raus kam sieht sehr so aus, als hätte die ganze Bagage sehr viel Spaß bei den Dreharbeiten gehabt!
blink182 & Steve Aioki – Bored To Death
umwerfender Remix!
blink182 in der Festhalle in FFM
Letztes Wochenende war eindeutig Konzert-Karma. So wurde der mittelmäßige Auftritt von Hans Zimmer am Freitag durch den von blink182 am Montag wieder ausgeglichen. Soundmäßig hat die Festhalle in Frankfurt leider auch gerade stimmlich nicht überzeugt (warum auch immer hat der Gesang gehallt), aber das haben die Jungs mit ihrer Stimmung wettgemacht.
Nachdem ich lange nach Begleitung zu dem Konzert gesucht habe, kam ich glücklicherweise darauf, meinen Cousin Michi zu fragen. So gesellte ich mich an diesem Abend zu ihm und seinen Kumpels Felix und Fred. Aufgrund erhöhter Sicherheitsvorkehrungen durften auch an diesem Abend keine Taschen/Beutel mit in die Halle, die größer als DinA4 waren. Das war leider im Vorfeld überhaupt nicht kommuniziert worden und an dem Abend schlecht organisiert. Vor allem die Ausgabe der Taschen nach dem Konzert war ein Debakel. Trotzdem vielen Dank, liebe Sicherheitsleute, dass ihr der Meute nicht den Hals umgedreht sondern brav weiter Taschen zugeordnet habt. Ich habe auf jeden Fall daraus gelernt, möglichst einfach nichts mehr mit auf Konzerte zu nehmen.
Vor blink kamen gleich zwei Vorbands: „Lower Than Atlantis“ aus England (nicht weiter erwähnenswert, waren okay.. aber besser ohne Gesang) und „A Day To Remember“ aus den USA. Fred hatte uns schon angekündigt, dass wir von ADTR auf jeden Fall überzeugt werden würden. Und dies war auch der Fall. Die fünf Jungs rissen die Menge ab dem ersten Moment mit. Ich hatte wirklich das Gefühl den Hauptact vor mir zu haben, ein großer Teil der Menge kannte sogar ihre Texte. Die Show eröffneten sie mit schwarz/weißen Luftschlangen und beendeten sie mit bunten. Zwischendurch flogen riesige Bälle durch die Luft. Außerdem wurden die Zuschauer zum „Crowdsurfing on Crowdsurfing“ aufgerufen. Dabei gibt es die typisch crowdsurfende Person auf welcher allerdings eine zusätzliche Person steht.. und surft. Zwei Kerle haben es auch wirklich hinbekommen sich langsam über die Menge schieben zu lassen.
Als nach großem Umbau blink182 auf die Bühne kam, flammte ein riesiges „FUCK“ hinter ihnen auf. Insgesamt kam die Pyrotechnik bei dem Auftritt auf keinen Fall zu kurz. Ich muss gestehen, dass ich sehr überrascht war, neben Mark Hoppus und Travis Barker einen hell gefärbten Blondschopf vor mir stehen zu haben, den ich nicht erkannte. Ich hatte nicht mitbekommen, dass Tom DeLonge 2015 von Matt Skiba ersetzt wurde. Als ich das neue Album hörte, dachte ich ehrlich gesagt, dass die Stimme sich durch die Jahre einfach verändert hätte.. Naja, so stand da eben Matt Skiba in schwarz weiß gestreiften Hosen auf der Bühne und warf fleißig Plektren in die Menge (so viele, dass immer wieder ein Typ auf die Bühne kam, um neue zu bringen).
Nach der großen Ankündigung eines einmaligen Zaubertricks wurden alle aufgefordert ihre Feuerzeuge oder Handylichter anzumachen und so wurde „Brohemian Rhapsody“ ohne zusätzliche Lichtquelle performed. Das sah schon extrem gut aus.
Neben dem aktuellen Album wurden auch die alten Klassiker ausgepackt. So wurde zum Beispiel „I Miss You“ wie immer den Frauen im Raum gewidmet. Nach einer knappen Stunde verließ die Band auf einmal kommentarlos die Bühne. Kurz darauf erleuchtete das Schlagzeug in purpurner Farbe. Diese wechselte ein paar Minuten zu Loungemusik und wurde abgelöst von der Rückkehr der Band, jetzt ausgestattet mit Quietschpinken Gitarren. So spielten die Jungs noch gute 20 Minuten, die Stimmung war mehr als ausgelassen. Im vordersten Block war es voll, heiß, verschwitzt und unglaublich gut gelaunt. Zum Ende regnete es eine große Menge an rot/weißem Konfetti, welches auf der Haut der Tanzenden kleben blieb. Es war wunderbar.
Zum Abschluss setzte der Sohn von Travis Barker dem ganzen noch einen drauf und spielte eine Zugabe am Schlagzeug. Dabei kommen auf jeden Fall die Gene durch, der Kleine hat seine Sache gut gemacht. Anscheinend sind er und seine Schwester zur Zeit mit Travis auf Tour. Hut ab, das nenn ich mal ne Kindheit. Alles in Allem kann ich es auf jeden Fall sehr empfehlen, die Jungs live zu sehen, ich würde es wieder tun!

Joss Stone & Nneka – Babylon
Nneka und Joss Stone beim Streetjam in Nigeria mit Unterstützung der Sweet Sounds
#fuerimmo
Wenn Lieder zu Werbezwecken produziert werden, ist das oft sehr witzig. So auch hier..
Hans Zimmer in der Commerzbankarena
Vor über einem halben Jahr fragte mich eine Freundin ganz begeistert, ob ich nicht Lust hätte, mit zu einem Konzert von Hans Zimmer zu kommen. Als leidenschaftlicher Hörer seiner Filmmusik schloss ich mich der kleinen Gruppe liebend gern an. Letzten Freitag war es dann so weit, wir reihten uns in die langen Schlangen vor den Eingängen ein. Aufgrund von Taschendurchsuchungen brauchte die ganze Prozedur sehr lange und wir schafften es gerade so auf unsere Plätze, bevor Hans Zimmer um Punkt halb 8 das Konzert eröffnete. Viele der Besucher standen noch draußen oder wurden von den Platzanweisern auf ihre Plätze verwiesen. Dies brachte eine enorme Unruhe in das Stadion, bei welchem jeder Schritt und jedes Wort durch das natürliche Echo durch den Raum geworfen wurde. Diese Nebengeräusche zogen sich leider auch durch die komplette Vorstellung.
Zu Beginn waren vielleicht rund 20 Musiker auf der Bühne und ich hatte mich schon gefragt, ob das deren Ernst sei, da fiel ein Zwischenvorhang zu Boden und enthüllte den Rest der Band und einen Chor. Und eben so muss man es leider nennen, eine Band, bzw vielleicht ein kleines Orchester, doch es war nicht das, was wir erwartet hatten. Außerdem bestachen die Musiker (vor allem -innen) in den ersten beiden Reihen durch sehr hübsche, junge Gesichter, tolle Körper und extrem wenig schwarze Bekleidung. Ich fühlte mich wie auf einem amerikanischen Popkonzert. Hinzu kam, dass die Akutsik schlichtweg grausam war. Der Schall wurde, außer direkt auf der Bühne, durch nichts gedämmt und unsere Musikquelle war ein einzelner Lautsprecher vor unserem Rang. Der Regen, der sich zu der untergehenden Sonne auf das Stadiondach gestellte, war sehr romantisch aber verbesserte das Klangbild auch nicht gerade. Jetzt, in diesem Moment in dem ich schreibe, höre ich die selbe Musik in sehr viel besserer Tonqualität im Wohnzimmer meiner Schwester.
Einen guten Vergleich hatte ich auch bei „Lion King“: erst vor ein paar Wochen habe ich den König der Löwen in Hamburg im Musical gesehen und dort hat mich die Anfangsszene musikalisch zehnmal mehr vom Hocker gerissen als in Frankfurt im Waldstadion. Ein Freund von mir sagte ganz richtig „man spürt die Musik nicht richtig“. Ganz süß dabei war aber, dass der Sänger des Liedes als weibliche Unterstützung seine Tochter an seiner Seite hatte. Diesen Fakt, sowie jeweils eine Geschichte zu nahezu jedem Lied, wollte Hans Zimmer uns natürlich nicht vorenthalten. Man musste aber Glück haben, wenn er dabei auch die Zuordung zu dem jeweiligen Film verriet. Auf jeden Fall teilt der gebürtige Frankfurter seinen Erzählungen nach wahrscheinlich mit der halben Welt eine „unglaublich tiefe, langjährige Freundschaft“. Nach Lisa Gerrard, der Sängerin zu der Musik von Gladiator, stand auch auf einmal Trevor Horn auf der Bühne, um „Video Killer the Radiostar“ von The Buggles zum Besten zu geben. Hans Zimmer war wohl anscheinend mal Teil dieser Band und ist laut Wikipedia auch auf dem dazugehörigen Musikvideo zu sehen.
Als die Dame am E-Chello groß angekündigt wurde um einen Teil aus Fluch der Karibik zu spielen, haben wir währen ihrer Performance auf den Bildschirmen vor allem ihren nackten Bauch gesehen und wie sie immer wieder ganz emotional ihren Kopf in den Nacken warf. Das ganze wirkte fast mehr wie ein Schauspiel, als ein klassisches Konzert. Das Publikum war jedoch äußerst dankbar, nicht nur einmal gab es unten im Parkett Standing Ovations und von überall Zwischenrufe wie „Yeah“ und „Wohooo“. Der Ton wurde gefühlt über die Vorstellung hinweg immer lauter und zum Ende hin, bei der Musik zu Interstellar, schepperte das Blechdach über unseren Köpfen. Es mag sein, dass meine Einschätzung falsch ist, aber ich verspürte bei dem Auftritt von Hans Zimmer sehr viel Glam, sehr viel Tamtam aber sehr wenig Authentizität. Ich könnte ihm seine große Liebe zur Musik auch besser abkaufen, wenn er keine 70 Euro Tickets für so eine miserable Klangqualität verkaufen würde. Nach diesem Konzert nehme ich mir vor, diese Art der Musik ohne die Prominenz von Hans Zimmer noch einmal gespielt von einem Sinphonieorchester in den passenden Räumen zu hören.
Sehr nett war, dass nach dem Konzert „Always Look on the bright side of life“ aus den Lautsprechern ertönte. Dies brachte die Menge, die wie immer etwas mürrisch auf die Ausgänge zuschwemmte, dazu mitzusingen, mitzupfeifen und das ganze sehr viel gelassener zu betrachten. Solch gute-Laune-Musik sollte immer am Ende von großen Veranstaltungen gespielt werden. So hatte der nicht auf ganzer Linie überzeugende Abend noch einen sehr harmonischen Abschluss.
40 Years of Hip Hop
..in einem Medley, der Hammer!
Dexter – Everyday Like This
Schönes Wochenende