Twenty One Pilots

Ich kanns ja gar nicht glauben. Es gibt gar keinen Post von mir mit „uaaah, ich hab Tickets für Twenty One Pilots“. Hatte ich nämlich 🙂 War der Hammer!

Wir sind extra für das Konzert nach Köln gefahren und es hat sich wieder sowas von gelohnt. Anfangs standen wir ziemlich blöd, der Sound war nix, es waren zu viele Leute und irgendwie war alles ein bisschen doof. Dann kam als Support ein DJ. Warum? Das hab ich in letzter Zeit so oft gesehen. Was ist mit den kleinen Bands? Gut war er auch nicht. Hat seine Party Hits runtergespielt. Stimmung in der Halle war danach so lala. Anschließend haben die Jungs auch so lang auf sich warten lassen, dass die wenige Stimmung, die der DJ hervorgerufen hatte, wieder im Keim erstickt ist. Als sie dann auf die Bühne kamen, erhob sich ein einziges Gekreische. Etwas ähnliches habe ich bisher nur bei Macklemore gehört und bei Twenty One Pilots wirklich nicht erwartet (noch so einen Kreisch/Quietsch-Anfall bekam die weibliche Menge erneut, als Josh Dun, der Schlagzeuger, sich seines Shirts entledigte). Sie haben abwechselnd Lieder vom derzeitigen und vom letzten Album gespielt. Sound war an unsrem Platz immer noch ziemlich mies. Dann haben wir (sorry dafür, die Menschen mag ich ja auch so gar nicht) uns einfach in die Menge getanzt. Ein Stückchen weiter vor, ein Stückchen weiter in die Mitte. Und ab diesem Punkt war es unglaublich.

Sie haben nicht nur vom letzten Album sondern auch vom ersten gespielt. Außerdem auch richtig alte Stücke, die auf gar keinem Album vorkommen. Weiter gab es dann noch ein Medley, das sie unglaublich gut zusammengefügt hatten, wieder gemischt aus neuen und alten Sachen. Bei irgendeinem Lied (ich hab wirklich vergessen, welches..) sollten wir uns zu Paaren zusammenfinden. Und von diesen Paaren sollte einer den anderen auf die Schultern nehmen. Das war mein erstes Mal überhaupt bei jemandem auf einem Konzert auf den Schultern, es war sehr sehr cool! Die Jungs haben wohl böse Blicke von den Securities bekommen und Tyler meinte nur „Come on, boys. It’s just one song!“. Es war wunderbar. Danke dafür, Nils! 🙂

Bei Car Radio hab ich die „Wall of Death“ vermisst, dafür stand der gute Herr auf einmal hinter uns auf einem Podest. Und was will man sagen, immer das selbe wäre wahrscheinlich auch langweilig.

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„Goner“ gabs allein mit Klavierbegleitung, wunderschön! Zu „Trees“, meinem Lieblingslied, packten die beiden wieder ihre Trommeln und bemühten sich auf die Hände der Fans. Davon war ich ein ganz klein bisschen enttäuscht, weil das in der großen Halle einfach nicht so gut gewirkt hat wie vor zwei Jahren. Nach eineinhalb Stunden gab es abschließend Konfettiregen, die Menge tobte. Alle tanzen, schwitzen, lachten. Neben uns war eine Familie, Vater, Mutter und zwei Töchter. Sobald der Tanz etwas wilder wurde, versuchte der Vater immer mit seinen Armen seine drei Frauen zu beschützen. Die störte das wenig. Gerade seine Frau grölte lieber aus vollem Leibe mit. Einfach eine tolle Stimmung. Nach der Zugabe kam „All you need is Love“ von den Beatles und viele standen einfach nur da und sangen mit, unter anderem wir und die Familie neben uns. So eine Familie möchte ich später auch haben!

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Falls ihr die Musik von Twenty One Pilots mögt, und ich muss wirklich sagen, wie kann man nicht, dann lege ich euch ans Herz die beiden einmal live zu sehen! Ich bin gespannt, was die Tickets nächstes Mal kosten, aber ich hoffe, ich werde dabei sein.

Angel Haze

Puh, schon wieder sind ein paar Wochen vergangen, bis ich endlich die Ruhe gefunden habe, zu schreiben. Ich hab mich so sehr auf das Konzert von Angel Haze gefreut, wurde aber leider etwas enttäuscht.

Ihr DJ war der Support, die Musikauswahl eher mäßig. Außerdem war der Bass zu krass eingestellt (und ich LIEBE Bass!) Aber da kam kein Lied mehr durch.. Naja. Sie selbst war zwar gut, aber nicht einmal eine ganze Stunde auf der Bühne. Ein Freund von mir meinte „Die Amis halt“. Aber da habe ich schon ganz anderes erlebt. Fand ich sehr schade. Irgendwann sprang sie ins Publikum, ist einmal durchgewandert und hat sich, von ihren Bodyguards beschützt, feiern lassen. Von den alten Sachen kam recht wenig. Am Ende als Zugabe (wieder ziemliches feiern lassen, bis sie wieder auf die Bühne kam) kam dann noch „Battle Cry“ mit den Worten „How could I let ya all go home without me performing Battle Cry?“

War schon gut. Aber hab einfach ein bisschen mehr erwartet. Von ihr, von ihrem Auftreten, von ihrer Musik. Aber bereut hab ichs natürlich nicht.

Angel Haze

Wohooo, ich geh am Wochenende ziemlich kurzfristig auf ein Konzert von Angel Haze. Und nachdem ich gerade noch gelesen hab, dass ihre Live Perfomances umwerfend sein müssen, freu ich mich erst recht wie ein Schnitzel!
Dafür noch ein ziemlich starkes Lied von ihr (ft Sia)

MoTrip

Oh das hat lang gebraucht.. erst Weihnachten, dann Silvester. Heute ist der Tag der Heiligen Drei Könige und ich finde endlich Zeit über das Konzert zu schreiben.

Die Ein-Mann-Vorband war leider krank, aber der DJ (sorry.. Namen vergessen) hat der Menge eingeheizt. Diese bestand aus sehr unterschiedlichen Gruppen. Super Junge Mädchen, Eintracht Hooligans, Paare in ihren 60ern, Hippies und das zu erwartende „normalo“ Publikum. Während des Konzerts hat Motrip sich irgendwann an der Bühne heruntergebeugt und mit jemandem geredet. Wie sich herausstellte, mit einem 8 Jährigen, der an diesem Abend auf sein erstes Konzert durfte.

Der DJ hat gerade lang genug gespielt, dass wir uns noch etwas zu trinken holen konnten und wurde direkt von Motrip und JokA mit „David gegen Goliath“ abgelöst. Es war ein tolles Konzert, alte und neue Lieder. Darunter „Mama“ als acoustic Version nur mit Klavierbegleitung, „Triptheorie“ mit dem Marsimoto Part durch JokA ersetzt. „So wie du bist“ wurde natürlich auch gespielt und kam gar nicht mehr so ausgelutscht daher wie in den letzten Monaten. JokA durfte zwischendurch auch allein mal ran und präsentierte sehr solide „Moin Moin“. Ein sehr sympathischer Rapper. Mal abwarten, was wir von dem jungen Lehrer noch hören werden.

Motrips Lieblingslied des derzeitigen Albums ist wohl „Malcom mittendrin“. Mit seinem liebsten Lied des letzten Albums „Kennen“ hat er das Konzert abgeschlossen, die Menge hat es gefeiert. Es war ein Abend voller Euphorie, Schwermut und Gänsehaut.

Da ich gefühlt alles, außer meinem Ticket daheim liegen lassen hab, stammen die Fotos von der Handykamera von meiner Freundin Franzi. Wenn man ihr jedoch eine richtige Kamera in die Hand drückt, kommen dabei unglaublich schöne und faszinierende Bilder zu Stande. Schaut es euch an, lohnt sich!

http://www.franziskaheinl.com/

https://www.facebook.com/Franziska-Heinl-Fotografie-Mediengestaltung-187931294624703/?fref=ts

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