AzudemSK, Bruder Jakob x Petko, Tosh Taylor & CØDA

Angefangen hat der gestrige Abend in der Oettinger Villa in Darmstadt (Gewinner des APPLAUS 2015) mit der Vorführung von Filmen von Stefan Pohl („Hello my Name is“). So früh haben wirs leider nicht hingeschafft. Kamen dann aber pünktlich zum Beat Workshop von Tosh Taylor und Cøda. Das ganze war etwas verpeilt, aber unglaublich faszinierend und interessant, wie die beiden aus einem Japanischen Klangspielsample einen mitreißenden Hip Hop Beat machten. Witzig war besonders ein lokaler Rapper (Namen leider nicht mitbekommen), der ziemlich angetrunken auf den neuen Beat gefreestylet hat.

Anschließend wurden die Stühle weggeräumt und Bruder Jakob x Petko haben die Bühne eingenommen. Bruder Jakob hat ne ganz solide Nummer hingelegt, aber die Gestalten, die da als Backup um ihn rumgesprungen sind, waren nicht so mein Fall.

AzudemSK aus Münster war dafür umso besser. Seine Stimme hat zwar irgendwann versagt (kein Wunder, bei dem Wetter), aber sogar so angeschlagen hat er am Ende noch ein wirklich überzeugendes Acapella rausgehauen.

War auf jeden Fall ein guter Abend in diesem coolen, alten Gebäude!

Metric & Leyya

Mittags bekam ich eine Email, dass ich Karten für das Metric Konzert gewonnen hätte. Dann gings nur noch um die Auswahl einer Begleitung und ab dafür.

Dort angekommen gabs erstmal Probleme mit den hinterlegten Tickets, reingelassen wurden wir dann aber trotzdem. Leyya hatte zu dem Zeitpunkt schon angefangen. Ich muss sagen, dass sie mich auf Platte mehr überzeugt haben. Mit der Abmischung hat irgendwas nicht gestimmt und „Superego“ war somit live leider kein so großer Ohrenschmaus wie erwartet.

Doch dann kam Metric. Emily Haines in schwarzem Mini Rock und einem Pfau-ählichen Federgestell auf dem Rücken. Sah sehr beeindruckend aus! Dazu gabs dann noch ihr Keyboard in Glitzeroptik mit Fellbesatz.

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Musikalisch waren mein Begleiter und ich uns einig, dass die rockigen, meist älteren Sachen, sehr viel besser waren, als die sehr seichten neuen. Bei einem Lied hatte ich das Gefühl, ich wäre gerade in einen Til Schweiger Film gerutscht und gleich würde irgendetwas semidramatisches passieren.

Für die lange Zugabe haben sie aber nochmal richtig auf den Putz gehauen. War ein gelungener Abschluss.

25 Euro wäre es mir nicht wert gewesen, dafür bin ich zu wenig Fan von Synthpop, aber mit den gewonnenen Tickets war es ein sehr gelungener Abend!

Metric

Faszinierenderweise hab ich für heut abend Konzerttickets für Metric gewonnen! 🙂 Musste mir grad noch nen Begleiter aussuchen und ab jetzt wird sich gefreut. Woop Woop, danke Bedroomdisco.de

Ooooh du meine Güte, und grad lese ich noch, wer die Vorband ist, Leyya. Vor ein paar Tagen hab ich erst ein Video von denen gespostet. Das wird unglaublich!