Caroline Keating

Kaum den Blog erstellt, schon kommt spontan das erste Konzert um die Ecke, organisiert von Bedroomdisco. Für kleine Wohnzimmerkonzerte muss man sich per Email „bewerben“ und bekommt dann, falls man ausgewählt wurde, die Adresse. Beim Rausgehen zahlt man dann, was es einem Wert war.

Dieses mal war es sogar ein Gartenkonzert mit Picknickdecken, Bier, Limo, Kuchen und Caroline Keating. Ich kannte die Kanadierin bis heute nicht, die selbst ihr Genre als „Romantic Piano Pop“ betitelt. Die Beschreibung passt wirklich gut, sanfte, melodische Klaviermusik begleitete ihre schöne Stimme.

Was mir äußerst gut gefallen hat ist, dass sie meistens kurz einen Kommentar zu dem nächsten Lied gab, warum sie es geschrieben hat oder wovon es handelt. Das ganze hat dem schon sehr kuscheligen Ambiente noch eine zusätzliche persönliche Note aufgesetzt. Zum Ende hin spielte sie ältere Songs, welche mir noch besser gefallen haben, weil sie ein wenig mehr Biss hatten.

Alles in allem ein sehr gelungener Sonntagnachmittag im Warmen, mit einem kühlen Bier im Garten von fremden Leuten! 🙂

Die Orsons – „Whats goes“

Frankfurt war für die Orsons „Whats goes“ Tour der erste Abend und man hat gemerkt, dass die Jungs richtig heiß sind!! Die Ein-Mann-Vorband, Tristan Brusch, war etwas gewöhnungsbedürftig. Vom neuen Album haben Die Orsons so gut wie alles gespielt. Aber viele alte Lieder gabs trotzdem. Teilweise in voller Länge gespielt und teils als sehr sehr gelungenes Medley.

Für die Bühnenshow haben sich die Jungs auch ins Zeug gelegt. Bei „Sunrise 5:55am“ waren auf einmal alle angezogen wie Kaas. Für „Ventilator“ gabs einen richtigen Boygroup-Tanz. Sehr wunderbar anzusehen! Bei „Feuerrot“ kam Maeckes im roten Anzug und die weibliche Begleitung der Orsons, Jasmin Shakeri, in einem engen, langen, roten Abendkleid.

Doch mit Abstand der schönste Moment war, als sie „Jetzt“ gespielt haben. Der letzte Refrain wurde von der ganzen Menge zusammen mit den Orsons gesungen, dann von der Menge allein. Und unter der Anleitung der Jungs auf der Bühne wurde jede Wiederholung der Zeilen leiser, bis es fast ein Flüstern war. Gänsehaut pur!

Abschluss war eine eingespielte Playlist, die Tua für das Ende des Konzerts zusammengestellt hat. Beginnend mit „Abschiedsparty“, sehr passend.

Alles in allem war das Konzert wirklich ein Fest. Es ging gefühlt ewig (in Wahrheit gute eineinhalb Stunden). Die Leute hatten auch richtig Bock.
Ein Freund von mir wollte erst nicht mitkommen, weil ihm nicht so gut war. Im Nachhinein war er sehr froh, dass er diesen Abend nicht verpasst hat.

Also, falls ihr doch auch richtig Bock auf ne dicke Orsons Fetz habt, im September touren sie nochmal. Wenn ich nicht im Urlaub wäre, würd ich da auf jeden Fall nochmal hingehen!!