Alt-J

Ich hatte die Woche unglaublich viel zu tun und war auch noch krank.. deswegen hier der Nachtrag von Montag!

Gott hab ich mich lang auf dieses Konzert gefreut!!!
Kalt wars an dem Abend. Sind in die Mainmarkthalle in Mannheim gekommen und wollten unsere Jacken überhaupt nicht ausziehen.
Wir haben direkt mal zum Merchandise Stand geschaut, waren aber etwas enttäuscht, weil die Sachen alle sehr teuer waren. Ne Tasse gabs für 20 Euro, Shirts ab 30.

Konzert hat nicht sonderlich pünktlich begonnen, Hundred waren die Vorband. Die drei aus Hamburg waren schon sehr gut, uns aber als Live Act zu ruhig.. Ging dann aber auch nur ne halbe Stunde und nach kurzem Umbau kamen schon Alt-J auf die Bühne.

Die Bühnenshow war umwerfend. Viele einzelne, schwenkbare Monitore mit Lichtstreifen, Leuchten und allem drum und dran. Jedes Lied bekam eine ganz andere Stimmung. Vom Sound war ich leider nicht so überzeugt, stimmlich wars auch nicht so der Hammer, aber das Acapella Stück The Ripe & Ruin habens wieder ganz gut rausgerissen. Habe aber ehrlich gesagt mehr von den Jungs erwartet. Vielleicht waren sie aber einfach auch schon geschafft von der Tour.

Stimmung war super, Konzert war auch nicht zu kurz und die Klassiker haben einen einfach schon umgehauen. Hat sich auf jeden Fall gelohnt!

 

Ich konnte mich nicht für ein Bild entscheiden, deswegen gibts wegen der unglaublichen Bühnenshow einfach mehrere 🙂

 

AzudemSK, Bruder Jakob x Petko, Tosh Taylor & CØDA

Angefangen hat der gestrige Abend in der Oettinger Villa in Darmstadt (Gewinner des APPLAUS 2015) mit der Vorführung von Filmen von Stefan Pohl („Hello my Name is“). So früh haben wirs leider nicht hingeschafft. Kamen dann aber pünktlich zum Beat Workshop von Tosh Taylor und Cøda. Das ganze war etwas verpeilt, aber unglaublich faszinierend und interessant, wie die beiden aus einem Japanischen Klangspielsample einen mitreißenden Hip Hop Beat machten. Witzig war besonders ein lokaler Rapper (Namen leider nicht mitbekommen), der ziemlich angetrunken auf den neuen Beat gefreestylet hat.

Anschließend wurden die Stühle weggeräumt und Bruder Jakob x Petko haben die Bühne eingenommen. Bruder Jakob hat ne ganz solide Nummer hingelegt, aber die Gestalten, die da als Backup um ihn rumgesprungen sind, waren nicht so mein Fall.

AzudemSK aus Münster war dafür umso besser. Seine Stimme hat zwar irgendwann versagt (kein Wunder, bei dem Wetter), aber sogar so angeschlagen hat er am Ende noch ein wirklich überzeugendes Acapella rausgehauen.

War auf jeden Fall ein guter Abend in diesem coolen, alten Gebäude!